Geburtstag im Hause Grimm

Jacob Grimm

Am 4. Januar 1785 wurde Jacob Grimm geboren. Sein Neffe Herman schreibt später: "Soweit ich mich zurückerinnere, bekam Jacob immer auf demselben silbernen Teller, der nur bei dieser Gelegenheit gebraucht wurde, einen wahren Berg von Traubenrosinen, die er mit in sein Zimmer nahm."

Weihnachtsgrüße

Weihnachten bei Grimms

Wir wünschen allen eine frohe und friedliche Weihnacht und einen guten Start in das Jahr 2016!

Achtes Kasseler Akademie-Gespräch 2016

Antrag "Artikel 1"

Unter dem Titel „Deutscher Boden duldet keine Knechtschaft – Antworten der Brüder Grimm auf aktuelle Fragen zu Flucht und Vertreibung" findet am 16. und 17. September 2016 in Kassel das achte Kasseler Akademie-Gespräch statt.

Die Kasseler Akademie-Gespräche laden ein zu Werkstattberichten über laufende Projekte, die in einem interdisziplinären Rahmen moderne Forschungsansätze diskutieren sollen. Sie finden seit 2004 statt und richten sich sowohl an erfahrene Hochschullehrer als auch an jüngere Wissenschaftler und Studenten. Auch unfertige Ergebnisse können vorgetragen werden, denn von den Veranstaltungen sollen vor allem Anregungen ausgehen.

Ausgehend von Jacob Grimms Antrag zu den „Grundrechten des Deutschen Volkes“ in der Frankfurter Paulskirche 1848 sollen Fragen der Behandlung des Fremden und Andersseins in den Werken und Arbeitsbereichen der Brüder Grimm behandelt werden. Dies betrifft nicht nur politisch-gesellschaftliche und verfassungsrechtliche Fragen (Hugenotten in Hessen und Deutschland, Wiener Kongreß, Göttinger Sieben, Paulskirche, Schleswig-Holstein-Problematik), sondern auch philologische und volkskundliche Aspekte (nationale und übernationale Philologie, Märchen- und Sagenforschung). Auf historischer Grundlage sollen dabei auch aktuelle Probleme in den Blick genommen werden.

Die Vorträge werden thematisch gruppiert und moderiert; zeitlich sollten sie auf max. 20 Minuten ausgerichtet sein. Ein Beamer für PDF- oder PP-Präsentationen steht zur Verfügung.

Für die Teilnahme an der Tagung erheben wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 50 Euro; studentische Teilnehmer zahlen 25 Euro; Referenten sind davon befreit.

Themenvorschläge mit einer kurzen Zusammenfassung (max. eine Seite) bzw. Anmeldungen werden bis zum 30.6.2016 erbeten an die Adresse info@grimms.de


On September 16th and 17th the eighth „Kassel Academic Dialogue“ with the title „German Territory does not tolerate servitude' - Answers to current issues of flight and displacement“ will take place in Kassel.

The „Kassel Academic Dialogues“ provide an opportunity to report on ongoing projects which can be discussed in an interdisciplinary setting. They are held since 2004 and are open for experienced university teachers as well as young academics and students. Even works in progress can be presented for we consider the „Dialogues“ as a place for open discussions. Til now, seven thematic „Academic Dialogues“ have taken place in Kassel which we now continue.

Based on Jacob Grimm’s motion „Fundamental Rights of the German People“ at the First National Assembly at the Paulskirche in Frankfurt in 1848, we will be focussing on problems of the alien and the otherness in the works of the Brothers Grimm. This involves not only socio-political and constitutional issues, but also philological and ethnographic aspects. Also current problems will be taken into account.

The presentations will be grouped thematically and moderated. They can take up to 20 minutes; a beamer for PDF or PowerPoint presentation is available.

The fee is 50 Euro, students pay a reduced fee of 25 Euro. Speakers are exempted.

If you want to participate with a presentation, please submit a topic and a short summary (max. one page) to info@grimms.de no later than June, 30th 2016.

Grimm und Augsburg

Jacob Grimm als Legationssekretär, 1815

Im Winter 2013/14 zeigte die Brüder Grimm-Gesellschaft in der Sparkasse Augsburg die Ausstellung „Die Märchenwelt der Brüder Grimm“, die im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung mit Vorträgen und musikalischen Darbietungen am 29. November 2013 eröffnet wurde. Und wie das mit den Brüdern Grimm immer so ist, so besteht natürlich auch zu dieser alten Reichsstadt eine unmittelbare Verbindung zum Leben und Wirken der Kasseler Märchensammler und Sprachforscher. Denn am 7. Juli 1815 weilte der in Diensten des hessischen Kurfürsten stehende Graf Keller „mit seinem Geheimsekretär Grim“ hier und übernachtete in dem bekannten Hotel „Drei Mohren“, wie das Besucherbuch ausweist. Der Augsburger Historiker Thomas Wiercinski hat nun eine opulente Dokumentation unter dem Titel „Hotel Drei Mohren Augsburg seit 1722 – Kaiser, Künstler, Kaufleute zu Gast“ vorgelegt, die jetzt mit zahlreichen Illustrationen im Münchner Hirmer-Verlag erschienen ist; eine Besprechung des 335 Seiten umfassenden Bandes erfolgt im achten Heft unseres Brüder Grimm-Journals.

Wir sammeln weiter ....

Antiquariat "Fróði fornbókabúð"

Auf Reisen sind viele Mitglieder und Freunde der Brüder Grimm-Gesellschaft immer auf der Suche nach fremdländischen, alten und/oder seltenen Ausgaben der Grimmschen "Kinder- und Hausmärchen". Im isländischen Akureyri hat Daniel Stein, Mitglied des Wissenschaftlichen Rats der Brüder Grimm-Gesellschaft, einen seltenen Fund gemacht. Hier sein Bericht:

"Das Antiquariat „Fróði fornbókabúð“ sah aus, wie man es von einem Antiquariat erwartet: meterhoch getürmte Bücherstapel und alle Wände bis unter die Decke gefüllt mit Regalen. Mittendrin saß die Antiquarin und blätterte in einem Katalog. Anstatt selbst nach den "Ævintýri", wie Märchen auf Isländisch heißen, zu suchen, fragte ich die Dame hinter dem Tresen. Sie erhob sich, lief nachdenklich um einige Stapel herum, kam schließlich direkt neben mir zum Stehen und nahm das oberste Buch von einem Stapel - direkt neben meiner Hand: „Mjallhvít: ævintýri handa börnum með seytján myndum“. Das war das einzige Märchen-Exemplar in der ganzen Buchhandlung."

Und wie sich später herausstellte, handelt sich um die erste fast vollständige Ausgabe in isländischer Sprache; in deutschen Sammlungen verfügt nur die Universitätsbibliothek Kiel über ein vergleichbares Exemplar, dieses ist jedoch unvollständig und nur in einer späteren Auflage vorhanden.

Reisen Sie gerne in exotische Länder? Helfen Sie uns, unsere Sammlung zu erweitern! Spenden Sie uns antiquarische oder neue Ausgaben von Grimms Märchen aus aller Herren Länder - wir freuen uns, Ihre Geschichten und Bücher auf unseren Seiten zu veröffentlichen. Wollen Sie wissen, ob wir eine Ausgabe in einer bestimmten Sprache schon vorliegen haben? Kontaktieren Sie uns über info@grimms.de oder über das Kontaktformular.

Märchenhafte Ausstellung

Aschenputtel

In Bickenbach an der hessischen Bergstraße präsentiert die Brüder Grimm-Gesellschaft im "Museum im Kolbschen Haus", einem Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, ab dem 28. November 2015 bis April 2016 die Ausstellung "Die Märchenwelt der Brüder Grimm". Im Mittelpunkt der auch für Kinder geeigneten Ausstellung stehen die Märchen "Dornröschen", "Aschenputtel", "Der gestiefelte Kater", "Rumpelstilzchen", "Rotkäppchen" und "Frau Holle". Gezeigt werden Illustrationen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie historische Buchausgaben und Märchenspiele. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine kompakte Zusammenstellung der Biographie der Brüder Grimm. Von dem äußerst rührigen Museumsverein werden begleitend museumpädagogische Veranstaltungen angeboten.

"Rattenfänger, Rübezahl und Frau Holle"

Rattenfänger

Die Brüder Grimm-Gesellschaft nimmt das 200. Jubiläum der Grimmschen Sagensammlung im nächsten Jahr zum Anlaß, in verschiedenen Ausstellungen und Veranstaltungen zahlreiche bekannte sagenhafte Erzählstoffe wie z.B. den "Rattenfänger von Hameln", die Geschichten vom schlesischen Berggeist "Rübezahl" oder die Erzählungen von der "Frau Holle", aber auch weniger bekannte Sagen in den Blick zu nehmen. Präsentiert werden Dokumente zur Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte der "Deutschen Sagen" sowie zahlreiche künstlerische Darstellungen einzelner Geschichten, aber auch dreidimensionale Objekte, darunter Skulpturen aus Holz, Metall oder Porzellan. Die Ausstellungen beginnen in der Brüder Grimm-Stadt zu Steinau an der Straße sowie in weiteren südhessischen Orten und gehen anschließend durch ganz Deutschland auf Reisen.

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