Ausstellung

Welterbe Grimm zu Gast in Korea

Eröffnungszeremonie des Jikji-Festival in Cheoangju. Der Geschäftsführer der Brüder Grimm-Gesellschaft, Dr. Bernhard Lauer, ist unten der 6. von links.

Kassel, die Brüder Grimm und ihre Märchen-sammlung wurden in einer großen Welterbe-Ausstellung in der südkoreanischen Stadt Cheongju auf dem internationalen Jikji-Festival mit viel Applaus gefeiert. Sehen Sie hier ein Video vom Festival von YTN Korea:

Auf Einladung der südkoreanischen Stadt Cheongju präsentierte die Brüder Grimm-Gesellschaft aus Kassel auf dem diesjährigen Jikji-Festival (1. bis 21. Oktober) vor über vierhunderttausend Besuchern eine Ausstellung zum Welterbe der Brüder Grimm. Wie das sogenannte Jikji-Buch (siehe Kasten), zu dessen Würdigung das Festival abgehalten wird, sind auch die „Kinder und Hausmärchen“ der Brüder Grimm "Weltdokumentenerbe" der UNESCO.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Ansichten und Dokumente aus der Kasseler Zeit der Brüder Grimm sowie Zeichnungen und Druckgrafiken ihres Malerbruders Ludwig Emil Grimm. Ein besonderer Teil der Ausstellung war natürlich der weltweiten Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte der Grimmschen Märchensammlung gewidmet, in dem neben den wertvollen Buchausgaben vom 16. bis 20. Jahrhundert vor allem herausragende Märchenillustrationen deutscher Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert wurden. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich die Abgüsse der vom Neffen der Brüder Grimm, Carl Hassenpflug, geschaffenen Büsten der beiden Sprachwissenschaftler und Märchensammler. Die gesamte Schau wurde in koreanischer und englischer Sprache dokumentiert und beschriftet.

„Für die Kasseler Brüder Grimm-Gesellschaft war die Einladung zu einer so herausragenden Veranstaltung eine große Anerkennung und Ehre,“ sagt Dr. Bernhard Lauer, Geschäftsführer der Brüder Grimm-Gesellschaft. Er war persönlich zur Ausstellungseröffnung nach Südkorea gereist und erhielt zahlreiche positive Rückmeldungen vor Ort. Außerdem freute er sich, dass er „für die Kasseler Sammlungen gleichzeitig auch zahlreiche neue illustrierte Ausgaben der ‚Kinder- und Hausmärchen‘ sowie Dokumente zur koreanischen Märchen- und Sagentradition“ zusammentragen konnte.

Was ist das Jikji-Buch?

Das Jikji-Festival findet alle zwei Jahre in der südkoreanischen Großstadt Cheongju statt, dauert 21 Tage und hat dieses Jahr über vierhunderttausend Besucher aus dem In- und Ausland angezogen. Die Stadt Cheongju liegt 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul und besitzt etwa 800.000 Einwohner. Das Thema des Festivals ist das sogenannte Jikji-Buch, ein buddhistischer Text, der als das weltweit älteste mit metallenen Lettern gedruckte Buch gilt. Gedruckt wurde er im Jahre 1377 in Cheongju, also über 80 Jahre bevor Gutenberg in Deutschland die erste Bibel druckte. Seit 2001 ist das Jikji-Buch Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO und wird mit dem alljährlichen Jikji-Festival mit Präsentationen zur Buchdruckkunst und Literaturgeschichte geehrt. Die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm sind auf Antrag der Brüder Grimm Gesellschaft seit 2005 ebenfalls Weltdokumentenerbe der UNESCO. Mehr Informationen
auf Wikipedia.

Die Brüder Grimm in Riga

Im Rahmen der Tagung der Literatur- und Komponistenmuseen der Welt (ICLCM; im Weltverband der Museen = ICOM) hat die Brüder Grimm-Gesellschaft eine kleine Ausstellung zu Leben und Werk der Brüder Grimm im Ojars Vacietis-Museum in der lettischen Hauptstadt Riga veranstaltet. Ojārs Vācietis (* 13. November 1933 in Trapene bei Valka, Lettland; † 28. November 1983 in Riga) gehört zur modernen Generation der Literatur und zu den populärsten Dichtern Lettlands. Eine Auswahl seiner Werke ist auch in deutscher Sprache verfügbar ("Stilleben mit Schlange, Baum und Kind. Gedichte". Berlin [Ost] 1979).
Die Ausstellung präsentiert zum einen zahlreiche Zeugnisse zum Leben der Grimm-Brüder, zum anderen würdigt sie mit Handschriften, illustierten Büchern und graphischen Blättern die Bedeutung der "Kinder- und Hausmärchen", die in Lettland schon vor dem Ersten Weltkrieg in die sich entwickelnde Nationalsprache des Baltenlandes übersetzt wurden. Bei der Eröffnung wurde auch ein Bogen gespannt zu dem großen Wegbereiter der Romantik, Johann Gottfried Herder, der von 1764 bis 1769 an der Domschule zu Riga wirkte und hier u.a. seine berühmte Aufsatzsammlung "Fragmente über die neuere deutsche Literatur" (Riga: Hartknoch, 1766-67) sowie darauf in drei Bänden seine "Kritische(n) Wälder. Oder Betrachtungen, die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend" (Riga: bei Hartknoch, 1769) veröffenrlichte.
Die Ausstellung wird bis zum 2. September 2018 weiter in Riga gezeigt und wird dann durch verschiedene Städte und Museen in Lettland wandern.
Siehe auch die Berichte in den lettischen Medien:

TV:
https://ltv.lsm.lv/lv/raksts/08.08.2018-reiz-dzivoja-brali-grimmi.id136759/

Gazeta:
https://rus.lsm.lv/statja/kultura/kultura/vistavka-o-bratjah-grimm-eti-s...

Das Märchen mit der Nummer 1

Im Kreishaus in der Wilhelmshöher Allee ist seit dem 26.07. eine große Ausstellung zum Märchen “Der Froschkönig oder der Eiserne Heinrich” zu sehen. In der Ausstellung werden zahlreiche Dokumente und künstlerische Zeugnisse präsentiert. "Die von der Brüder-Grimm-Gesellschaft konzipierte Ausstellung beschäftigt sich mit der Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte des Märchens", informiert Vizelandrat Andreas Siebert. "Jacob und Wilhelm Grimm haben den Froschkönig immer prominent an den Beginn ihrer berühmten Kinder- und Hausmärchen gestellt", fügt Dr. Bernhard Lauer, Geschäftsführer der Brüder-Grimm-Gesellschaft hinzu. Dies zeige die Bedeutung, den die beiden Märchensammler diesem Stoff zugemessen haben. Die Ausstellung ist bis zum 16. August 2018 zu Gast im Kreishaus.

Die Brüder Grimm-Gesellschaft und der Landkreis Kassel realisieren in loser Folge regelmäßig Ausstellungen zu den von den Brüdern Grimm gesammelten Märchen. “Landrat Uwe Schmidt ist Vorsitzender der Deutschen Märchenstraße, durch den Landkreis Kassel führt der Märchenlandweg und wir stellen immer wieder fest, dass die Besucher des Kreishauses die Märchenausstellungen gut annehmen", bestätigt Vizelandrat Siebert.

Froschkönig-Ausstellung im Kreishaus Kassel

An den Anfang ihrer berühmten Märchensammlung haben die Brüder Grimm stets die Geschichte "Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich" (KHM 1) gestellt mit dem berühmten Einleitungssatz "In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat ..."

Vom 27. Juli bis zum 17. August 2018 präsentiert die Brüder Grimm-Gesellschaft eine Ausstellung zur Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte des "Froschkönig"-Märchens im Kreishaus des Landkreises Kassel an der Wilhelmshöher Allee 19 bis 21. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 8 bis 18 Uhr; der Eintritt ist frei.

Gezeigt werden herausragende Dokumente und Zeugnisse aus den Sammlungen der Brüder Grimm-Gesellschaft sowie zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz. Die Eröffnung findet statt am Donnerstag, 26. Juli 2018, um 18 Uhr.

Mit den Brüdern Grimm in Kasachstan

Blick in die Ausstellung

Im vor drei Jahren eröffneten neuen Nationalmuseum der Republik Kasachstan in Astana zeigt die Brüder Grimm-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft vom 30.11.2017 bis 25.2.2018 eine große Ausstellung zu Leben, Werk und Wirkung der Kasseler Märchensammler und Sprachforscher. Gezeigt werden auf 1200 qm – kommentiert und erläutert in kasachischer, russischer und deutscher Sprache – mehr als 400 Exponate aus den Beständen der Brüder Grimm- Gesellschaft sowie weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 30.11.2017 durch den Stellvertretenden Außenminister der Republik Kasachstan Roman Vasilenko, den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Rolf Mafael und den Kurator der Ausstellung und Geschäftsführer der Brüder Grimm-Gesellschaft Bernhard Lauer.

"Die Kraft der Sprache bildet Völker, ohne ein solches Band würden sie sich versprengen“, – so heißt es programmatisch in der Rede Jacob Grimms 1846 zur Eröffnung der ersten Versammlung deutscher Germanisten in Lübeck. Dieser Satz steht programmatisch über der Ausstellung und gewinnt auch in der aktuellen kulturhistorischen Diskussion in Kasachstan seine Bedeutung.

In seiner Eröffnungsrede sagte Lauer u.a.: "Die Brüder Jacob (1785–1863) und Wilhelm (1786–1859) Grimm haben nicht nur die wunderbare Welt der Märchen und Sagen erschlossen und mit ihren bahnbrechenden Sprach- und Literaturforschungen eine neue Wissenschaft, die moderne Germanistik begründet, sondern auch entscheidenden Anteil an der deutschen Einigungsbewegung genommen. In aller Welt bekannt wurden sie mit ihren 1812 und 1815 erstmals erschienenen Märchen, die bis heute in über 180 Sprachen übersetzt wurden und seit 2005 zum Unesco-Welterbe („Memory of the World“) gehören. Von unzähligen Illustrationen begleitet und in millionenfacher Auflage verbreitet, stellt die Grimmsche Märchensammlung heute neben der Luther-Bibel das bekannteste und berühmteste deutsche Buch dar.

Die Brüder Grimm haben auf vielen Gebieten bahnbrechende Leistungen erbracht. Durch ihre Erforschung aller germanischen Sprachen und ihre kritischen Editionen von Werken der mittelalterlichen Literatur haben sie alle moderne Philologie mit geprägt. Für die Rechts- und Mythenkunde sowie für die Geschichtswissenschaften haben sie bedeutende Beiträge geliefert. Methodisch dachten sie dabei nie in den engen Grenzen ihres eigenen Landes, sondern sie haben immer auch den inneren Zusammenhang und die vielfältigen gegenseitigen Einflüsse anderer Länder und Regionen in den Blick genommen.

Auch das politische Wirken der Brüder Grimm war beseelt von einer klaren historischen und völkerverbindenden Konzeption. Als politisch handelnde Gelehrte haben sie sich mehrfach ausgezeichnet. Jacob Grimm wurde 1848 sogar in die Erste Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche berufen. Sein dort gestallter Antrag zu den „Grundrechten des deutschen Volkes“ hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt; er lautet: „Das deutsche Volk ist ein Volk von Freien, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm verweilen, macht er frei“.

Durch die Wiederentdeckung und Neubewertung der „Poesie des Volkes“ sowie durch die Hervorhebung der Bedeutung der „Volkssprache“ für die Herausbildung einer kulturellen Identität haben die Brüder Grimm auch einen wichtigen Beitrag für die nationale Wiedergeburt zahlreicher Völker geleistet. In seiner lateinisch gehaltenen Antrittsvorlesung „De desiderio patriae“ (Über die Liebe zur Heimat und zum Vaterland; Göttingen 1830) schrieb Jacob Grimm: „Durch nichts anderes aber wird das Band zur Heimat und ihre Unentbehrlichkeit so beleuchtet und ans Licht gezogen, wie durch die Gemeinschaftlichkeit der Sprache (...)“ und weiter: „ich behaupte, daß weder ein Volk wirklich blühen kann, das seine Muttersprache vernachläßigt, noch eine Sprache verfeinert werden kann von einem Volke, das seine Freiheit verloren hat“.

In der Herausbildung ihrer nationalen Identität und in ihrer nationalen Wiedergeburt beziehen sich zahlreiche Völker im 19. und 20. Jahrhundert unmittelbar auf das Konzept der Brüder Grimm. Auch in der seit etwa 1870 (zuerst durch Friedrich Wilhelm Radloff) erfolgenden Aufzeichnung kasachischer Volkserzählungen kann man Einflüsse der Brüder Grimm erkennen.

Die Ausstellung der Brüder Grimm-Gesellschaft möchte daher die Beiträge der Brüder Grimm zur Herausbildung nationaler Identität und zur Entwicklung von Sprache verdeutlichen. Sie setzt diese auch in Beziehung zu der Rolle, die Sprache und Volkstradition für das moderne Kasachstan spielen können.

Im ersten Teil werden chronologisch fortlaufend die wichtigsten Lebensstationen der Brüder Grimm von Hanau über Kassel und Göttingen bis nach Berlin präsentiert. Gezeigt werden u.a. Bilder ihres jüngeren Bruders Ludwig Emil Grimm, der sich als Zeichner und Maler einen Namen gemacht hat. Die Lebensumstände der Zeit werden durch Nachdrucke von Tapeten aus den Wohnungen der Familie Grimm nachgestaltet.

In zweiten Teil der Ausstellung werden zunächst die Vorläufer der Grimmschen Märchensammlung aus Orient und Okzident und die wichtigsten Märchenbeiträger im Porträts vorgestellt. Neben schriftlichen Zeugnissen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert illustriert eine Serie von zehn originalen Scherenschnitten u.a. das Leben und Wirken der berühmten „Märchenfrau“ Dorothea Viehmann der Brüder Grimm. Anschließend werden in labyrinthartiger Anordnung exemplarisch die bekanntesten Grimmschen Märchen in ihrer Überlieferungs- und Illustrationsgeschichte dargestellt, wobei die Besucher der Ausstellung durch einen angedeuteten Märchenwald zum Märchenschloß geführt werden.

Im abschließenden Ausstellungsteil wird schließlich die weltweite Bedeutung und Wirkung der Brüder Grimm dokumentiert. Präsentiert werden Übersetzungen, Nachdichtungen und künstlerische Darstellungen aus allen Teilen der Welt. Auch die Rezeption der Brüder Grimm in Kasachstan sowie die Entwicklung einer eigenständigen kasachischen Märchen- und Sagenforschung wird gewürdigt. bl

Jahresausstellung 2017 auf Schloß Aschach

Ausstellung auf Schloss Aschach

Auch für das Jahr 2017 hat die Brüder Grimm-Gesellschaft eine große Jahresausstellung vorbereitet, die nunmehr vom 23. April bis 10. September 2017 auf Schloß Aschach bei Bad Kissingen gezeigt werden wird. Sie steht unter dem Thema "Märchenwald und Zauberschloß – Leben und Wirken der Brüder Grimm" und präsentiert nach einer kurzen Einführung in die Lebens- und Familiengeschichte der Grimms zahlreiche historische und künstlerische Dokumente zur deutschen und europäischen Märchenüberlieferung und Märchenrezeption. Exemplarisch werden dabei insbesondere die Märchen "Aschenputtel", "Rotkäppchen", "Dornröschen", "Sneewittchen", "Rumpelstilzchen", "Rapunzel", "Der Gestiefelte Kater" und "Von dem Fischer un syner Fru" vorgestellt. Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 15.30 bis 17.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12.30 bis 14.00 Uhr und von 15.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Eröffnung in der Museumsscheune findet statt am 22. April 2017 um 17 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.museen-schloss-aschach.de.

Deutsche Sagen in Baunatal

Die Ausstellung zum zweihundertsten Jubiläum der "Deutschen Sagen" der Brüder Grimm wird vom 2. März bis zum 3. April 2017 im Foyer des Rathauses in Baunatal (Marktplatz 14, 34225 Baunatal) ein weiteres Mal gezeigt; dabei werden zahlreiche Neuerwerbungen zum Thema erstmals präsentiert. Die Ausstellung kann montags bis freitags zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Donnerstag, 2. März 2017, um 18.00 Uhr. Zur Eröffnung sprechen Manfred Schaub, Bürgermeister der Stadt Baunatal, sowie Dr. Werner Neusel und Dr. Bernhard Lauer für die Brüder Grimm-Gesellschaft.

Die Brüder Grimm an der Wolga

Добро пожаловать еще раз в Россию!

Die russische Wanderausstellung der Brüder Grimm-Gesellschaft ist jetzt an der Wolga angekommen. Bis zum 10. April 2017 wird sie in Samara im dortigen Literaturmuseum (Самарский Литературный Музей) ein weiteres Mal präsentiert. Begleitend zu unserer Ausstellung haben die russischen Kollegen wieder ein ansprechendes Begleitprogramm organisiert; so können über das Leben und Wirken der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm stets neue Brücken zwischen Deutschland und Rußland gebaut werden; das Programm wird weiter fortgesetzt!

Im Siebold-Museum Würzburg

Seit dem 18. Dezember 2016 präsentiert die Brüder Grimm-Gesellschaft die Arbeiten von Megumi Asakura und Ken Nakazato zu den Märchen der Brüder Grimm im Würzburger Siebold-Museum (noch bis zum 5. Februar 2017). Die Ausstellung wurde am 6. Januar 2017 begleitet von einem wissenschaftlichen Vortrag über "Die Brüder Grimm und Japan". Nähere Informationen zur Anreise und zu den Öffnungszeiten findet man auf den Seiten www.siebold-museum.byseum.de/de/home

Märchenhafte Ausstellung

Aschenputtel

In Bickenbach an der hessischen Bergstraße präsentiert die Brüder Grimm-Gesellschaft im "Museum im Kolbschen Haus", einem Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, ab dem 28. November 2015 bis April 2016 die Ausstellung "Die Märchenwelt der Brüder Grimm". Im Mittelpunkt der auch für Kinder geeigneten Ausstellung stehen die Märchen "Dornröschen", "Aschenputtel", "Der gestiefelte Kater", "Rumpelstilzchen", "Rotkäppchen" und "Frau Holle". Gezeigt werden Illustrationen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie historische Buchausgaben und Märchenspiele. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine kompakte Zusammenstellung der Biographie der Brüder Grimm. Von dem äußerst rührigen Museumsverein werden begleitend museumpädagogische Veranstaltungen angeboten.

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